dahin • 17.02.11
Der Musikindustrie brechen die Umsätze weg. Zumindest wenn man der “Chart des Tages” glauben darf, den der Business Insider jüngst veröffentlicht hat. Ed Cotton hat die Jahresendumsätze der Jahre 1973 bis 2009 verglichen, die der US-Musikverband RIAA jährlich veröffentlicht. Gemessen werden die Umsätze, die aus Verkäufen von Tonträgern entstehen. Demnach begann Mitte der 1980er Jahre mit dem Aufkommen der CD ein Boom, der etwa 15 Jahre anhielt und die Umsätze der Industrie praktisch verdreifachte. Nachdem 1999 die Spitze erreicht wurde, gehen die Umsätze aus CD-Verkäufen kontinuierlich zurück. Das ist natürlich, wenn ein Medium durch ein neues ersetzt wird. Allerdings fangen Online-Verkäufe als neues Medium die Verluste der CD nicht auf.
Online-Käufe, die seit 2004 in der Statistik auftauchen, bescheren der Musikindustrie zwar einen wachsenden Teil vom Umsatz, doch die CD verliert schneller. Die Gesamtumsätze sind seit dem Jahr 1999 um fast die Hälfte eingebrochen. Tendenz: eher weiter fallend. Die CD stirbt aus, Online-Downloads sind der Nachfolger. Aber hier sind die Umsätze weitaus geringer. (weiterlesen…)
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