Saturday, February 19, 2011

Ideenmanagement als nächstes großes Ding: Ahhha sucht Ideen und macht sie zu Geld •


Manche Ideen sind so gut, man könnte sie direkt umsetzen. Mit allem, was dazu gehört: Investoren, Designern, Technikern, Marketing. Das ist die Geschäftsidee des jungen Startups Ahhha aus Palo Alto in Kalifornien. Nutzer können ihre Ideen über ein Formular beim dem Startup einreichen und entweder veröffentlichen oder privat halten. Öffentliche Ideen kann man von anderen Nutzern bewerten lassen. Gefällt Ahhha der Vorschlag, versucht das Team ihn umzusetzen. Der Ideengeber wird dabei allerdings nur mit 1 Prozent (!) beteiligt. Den Rest teilen Ahhha und die Fachkräfte unter sich auf, die das Projekt letztlich umsetzen. Um diese geringe Beteiligung zu begründen, zitiert Ahhha Thomas Alva Edison: “Genie ist 1 Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration.”
Ahhha ist offiziell erst am vergangenen Freitag gestartet und noch in der geschlossenen Beta-Phase, die aber eher wie eine Alpha-Version anmutet. Reicht man eine Idee ein, stimmt man der 1:99-Prozent-Verteilung automatisch zu. Man kann dann an Hand von vier Stufen (öffentlich, halb-öffentlich, eher privat und privat) entscheiden, wer seine Idee zu sehen bekommen soll. Feedback von anderen gibt es aber natürlich nur, wenn andere Community-Mitglieder die Idee zu Gesicht bekommen. Der Registrierungsprozess ist denkbar einfach. Noch bevor man sich anmeldet, kann und soll man bereits seine Idee einreichen, noch ohne zu wissen, was eigentlich damit passiert.

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