Saturday, February 19, 2011

Google Translate für iPhone im Kurztest: Nah dran an der Killer-App •

“Draußen scheint die Sonne” heißt auf Japanisch “太陽が外に輝いている” und auf Italienisch “Il sole splende fuori”. Zumindest laut Google Translate, das gestern nach Android auch für iOS-Geräte erschienen ist. Höchste Zeit für einen Kurztest: Die iOS-App orientiert sich an der Version für Android, kann Sprache erkennen und direkt in 23 Sprachen übersetzen. Erkannte Sätze liest die App in diesen 23 Sprachen auch vor. Das macht die Kommunikation mit ausländischen Mitbürgern leichter. Gravierender Nachteil allerdings: Die App funktioniert nur, wenn eine Verbindung zum Internet besteht, was die Nutzung etwa auf einem türkischen Basar ziemlich unbrauchbar macht – sofern kein WLAN- oder UMTS-Netz zur Verfügung steht.
Die App verlangt allerdings genaues, langsames Sprechen. Dann aber funktioniert Google Translate, oder “Übersetzer”, wie die deutsche Version heißt, recht zuverlässig. Man wirft mir oft vor, etwas undeutlich zu sprechen, was mich zum idealen Testkandidaten der App macht. Meine Fragen nach dem Weg zum Bahnhof, nach dem Wetter oder der Uhrzeit werden allerdings klaglos richtig beantwortet. Die Qualität der Ergebnisse lässt bei schnellem Sprechen, weniger benutzten Sätzen, lauten Hintergrundgeräuschen und Fremdwörtern im Satz nach. Auch Eigennamen im Satz stellen für Translate ein Problem dar.

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